Aktuelles

Die Neuauflage der Habilitationsschrift "Die Geschichte der Epithetik" von Prof. Renk können Sie seit Oktober 2014 in unserer Bibliothek bestellen. 


Vormerken: "Strukturierte Weiterbildung 2016 - 2019"


Projekt zur epithetischen Versorgung von Kriegsverletzten in Syrien

Aufgrund des Krieges in Syrien ist die Zahl der Patienten mit Gesichtsdefekten stark angestiegen. Da ich im Berliner Zentrum für künstliche Gesichtsteile in der Charite Berlin in der Epithetik mitgearbeitet und zu diesem Thema promoviert habe, ist es mir ein Anliegen dieses Wissen zur Rekonstruktion von Gesichtsverletzungen den Kriegsopfern zur Verfügung zu stellen.

Erfreulicher Weise haben sich die Epithetikerinnen Anne-Marie Riedinger, Yvonne Motzkus und Kerstin Menzel bereit erklärt, mich bei der Arbeit vor Ort zu unterstützen. Das Projekt wird zum großen Teil von ehrenamtlicher Mitarbeit getragen und zusätzlich von Spenden des gemeinnützigen Vereins (Maxillofacil surgeons for syria) finanziert. Sehr froh bin ich auch über Spenden und Rabatte der Firmen Cosmesil, Medicon und Steco.

Die epithetische Versorgung wird in der Türkei an die syrischen Grenzen stattfinden. Es befindet sich zurzeit keine andere Hilfsorganisation, welche die epithetische Versorgung anbietet.

Die Ziele dieses Projektes sind zuerst die epithetische Versorgung von Patienten mit Gesichtsdefekten, gleichzeitig wird ein Coaching für syrische Kollegen angeboten, so dass sich eine Infrastruktur zur Behandlung und Nachsorge von Epithetikpatienten aufbauen kann.

Gemeinsam mit Kollegen habe ich vor Ort bereits die ersten Implantatinsertionen vorgenommen und werde in einem weiteren Schritt mit den Epithetikerinnen in die Türkei reisen, um die Patienten vor Ort zu versorgen.

Weitere Spenden und Unterstützung zu dem Projekt sind herzlich willkommen.
Bitte wenden Sie sich an:
Dr. Bassel Alsaeed
Triftstr.8
13353 Berlin
Mob. 0179 944 6060

Dr. Bassel Alsaeed


WCA- World Coalition of Anaplastology

WCA - World Coalition of AnaplastologyUnter dem Arbeitstitel World Coalition of Anaplastology, kurz WCA, treffen sich seit Juni 2013 Vertreter der IMPT, IAA und IASPE zu monatlichen Telefonmeetings.

Die Initiative dazu wurde von Anne-Marie Riedinger bereits am 30. Mai 2012 auf der IAA- Conference in Gent ergriffen.

Unter der Schirmherrschaft der IAA lud sie Vertreter aller anwesenden 14 Nationen und 8 Anaplastologie- Verbände zu einem gemeinsamen Meeting ein.

In entspannter Atmosphäre wurden unterschiedliche  Ausbildungsverfahren und Verbandsstrukturen vorgestellt, sowie über den weltweiten „State of the Art“ in Anaplastologie diskutiert und Schnittstellen gemeinsamer Ziele und Bedürfnisse formuliert.

Zusammen mit Jiri Rosicky entwickelte Anne- Marie Riedinger im Nachgang ein Konzept zu einer weltweiten Plattform für Anaplastologen, die vor allem die Vernetzung der Verbände fördert und gemeinsame Projekte ermöglicht.

Die Initiatoren der WCA luden vorerst die IASPE, IAA und IMPT zur Mitwirkung und Teilnahme an einem gemeinsamen ersten Projekt -the World Journal of Anaplastology- ein.

Weitere Projekte sind in Planung.

Y.Motzkus